Psychotherapie · Angst und Panik
Wenn der innere Alarm zu viel Raum einnimmt
Angst schützt. Wenn sie jedoch häufig ohne konkrete Gefahr auftritt, Vermeidung bestimmt oder die Angst vor der nächsten Attacke wächst, kann sie den Alltag stark einengen.
Angstreaktionen
Panik kann sich sehr körperlich anfühlen. Herzrasen, Schwindel, Zittern, Atemnot oder das Gefühl von Unwirklichkeit können plötzlich auftreten und als bedrohlich erlebt werden.
Nach einer Attacke entsteht häufig eine zweite Ebene: die Angst vor der nächsten Panik. Menschen beobachten ihren Körper genauer, vermeiden Orte oder verlassen Situationen frühzeitig. Kurzfristig entlastet das. Langfristig kann sich der Bewegungsradius dadurch weiter verkleinern.
Ähnliche körperliche Symptome können auch andere Ursachen haben. Neue, starke oder unklare Beschwerden sollten medizinisch abgeklärt werden.
Therapeutischer Ansatz
Verstehen, überprüfen, wieder Handlungsspielraum gewinnen
In der Verhaltenstherapie wird zunächst untersucht, in welchen Situationen Angst auftritt, wie körperliche Reaktionen bewertet werden und welche Vermeidungs- oder Sicherheitsstrategien eine Rolle spielen.
Darauf aufbauend können neue Bewertungen und Verhaltensweisen erarbeitet werden. Bei Angststörungen gehört häufig auch eine gut vorbereitete Auseinandersetzung mit angstauslösenden Situationen dazu. Das Vorgehen wird transparent besprochen und an die individuelle Situation angepasst.
Mögliche Ziele
- Körperliche Alarmreaktionen besser einordnen
- Angst vor der Angst verringern
- Vermeidung schrittweise abbauen
- Wichtige Aktivitäten wieder aufnehmen
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Orientierung für den akuten Moment
Der Ratgeberartikel erklärt, was während einer Panikattacke geschieht und welche einfachen Schritte manchen Menschen helfen, wieder Orientierung zu finden. Er ersetzt keine medizinische Untersuchung.
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